Hoya (Wachsblume) richtig pflegen

Hoya (Wachsblume)

Die erste Hoya wurde 1810 vom schottischen Botaniker Robert Brown in die Gattung eingeführt und nach dem Botaniker Thomas Hoy benannt, um ihn zu ehren. Aus Interviews mit Hoya-Experten, Hoya-Sammlern und Gartenspezialisten auf der ganzen Welt geht hervor, dass es wahrscheinlich zwischen 600 und 700 Hoya-Arten gibt, von denen viele noch unbestimmt oder unbenannt sind. Die blühenden Hoya-Pflanzen zählen zur Familie der Asclepiadaceae (Seidenpflanzengewächse). Neuere Theorien ordnen die Gattung in die Familie der Apocynaceae (Hundsgiftgewächse). Obwohl der Name Hoya nicht schwer zu merken ist, solltest du die Pflanzen vielleicht mit einem ihrer anderen gebräuchlichen Namen betiteln, z. B. Wachspflanze, Wachsblume oder Porzellanblume.

Diese langsam wachsenden Pflanzen haben lange, holzige Stängel und fleischige Blätter. Sie können erstaunliche Blüten hervorbringen, die süßlich duften, sternförmig sind und meist fünf dicke, wachsartige Blütenblätter aufweisen. Diese Pflanzen eignen sich perfekt für Blumenampeln oder als Kletterpflanzen.

Hoya Pflegetipps

Hoyas sind tropische Pflanzen und haben daher ein paar Ansprüche, um zu gedeihen. Aber keine Sorge, es ist nicht allzu schwierig.

Licht und Standort für Hoyas

Wähle einen Platz mit hellem, indirektem Licht für deine Hoya. Lass dich von ihrem wachsartigen Laub nicht täuschen. Sie sind keine Sukkulenten und vertragen daher kein starkes Nachmittagslicht. Sie wachsen auch bei weniger Licht, werden aber wahrscheinlich nicht blühen. Blumenerde mit einer guten Luftzirkulation ist für die Hoya sehr wichtig. Für eine perfekte Mischung mixt du einfach zu gleichen Teilen Kakteen- oder Orchideenerde mit Perlit. Hoyas mögen es, in ihren Töpfen gerne etwas eng oder gedrängt. Sie brauchen nur alle zwei oder drei Jahre umgetopft werden.

Wasser

Gieße deine Hoya nur mit abgestandenem Wasser. Im Frühjahr und Sommer kannst du sie regelmäßig gießen, aber lass die oberste Bodenschicht vorher gut antrocknen. Im Herbst und Winter verlangsamt sich ihr Wachstum und sie brauchen nicht so viel Wasser. Gib ihnen im Herbst und Winter gerade so viel Wasser, dass der Boden nicht völlig austrocknet. Zu viel Wasser kann dazu führen, dass die Blüten ausfallen.

Dünger

Wie die meisten unserer Zimmerpflanzen, mag es die Hoya auch, wenn sie gedüngt wird. Verwende Flüssigdünger, um deine Hoya während der Wachstumsperiode etwa einmal im Monat mit Nahrung zu versorgen. Sobald das Wetter kälter wird, solltest du das Düngen einschränken. Tatsächlich sollten diese Pflanzen in den Wintermonaten nicht gedüngt werden, da sie sich dann in eine Art Winterruhe begeben. Das Düngen von Hoyas kurz vor der Blütezeit und während der Blütezeit fördert das Ausbilden von mehr Blüten.

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Hoyas vermehren

Die gebräuchlichsten Methoden zur Vermehrung von Hoyas sind Blattstecklinge, Triebstecklinge, Luftschichtungen und die Anzucht aus Samen. Am besten lassen sich Hoyas mit Blatt- und Triebstecklingen vermehren, denn diese Verfahren sind nicht nur einfach, sondern auch kostengünstig.

Blattstecklinge:

Schneide zunächst ein paar Blätter vom Stängel deiner Pflanze ab. Die Verwendung von Blattstecklingen erfordert Geduld und Entschlossenheit, denn sie zählt zu den schwierigsten Methoden. Du musst mindestens fünf Wochen warten, bevor aus den Blättern im Boden auch nur eine Wurzel wächst! Stecke die Blätter so tief in die Erde, dass die Spitzen gerade so bedeckt sind, damit sich die Wurzeln bilden können. Wenn du merkst, dass sich aus den Blättern Wurzeln bilden, kannst du dich freuen!

Triebstecklinge:

Diese Methode bietet die besten Erfolgsaussichten bei der Vermehrung von Hoyas. Diese Art der Vermehrung kann zwar auch länger dauern, ist aber in jedem Fall einfach und unkompliziert. Als Erstes musst du die unteren Blätter vom Stängel entfernen. Schneide ein Stück des Stängels ab und stecke das untere Ende des abgeschnittenen Stängels in einen Topf mit Erde. Der Boden sollte leicht feucht sein, wenn du den Steckling pflanzt. Du kannst deinen Steckling auch in einem Glas Wasser wurzeln lassen. Bei dieser Methode kannst du jede Stängellänge verwenden. Bei beiden Methoden beginnen die Wurzeln innerhalb eines Monats zu wachsen, solange die Blätter nicht nass und nicht untergetaucht werden.

Der häufigste Schädling bei Hoyas

Zu den häufigsten Schädlingen, die Hoyas befallen können, gehören die Saftsauger. Blattläuse, Schmierläuse und andere Schildläuse sowie Spinnmilben gehören zu den häufigsten Angreifern. Zum Glück können all diese Schädlinge bekämpft werden. Sprühe beispielsweise einfach Niemöl auf alle Teile der Pflanze, und die Population dieser Schädlinge sollte reduziert bzw. vollständig eliminiert werden. Es gibt noch andere Schädlinge, die deine Hoya-Pflanze befallen können, sie kommen aber seltener vor. Wir empfehlen dir, unsere Seite PLNTS Doktor zu besuchen, um herauszufinden, welcher Schädling deine Hoya befallen hat und wie du ihn bekämpfen kannst.

Sind Hoyas giftig für Haustiere oder Kinder?

Hoya-Pflanzen enthalten keine Giftstoffe, die Hunden, Katzen oder anderen Haustieren und Menschen schaden könnten. Hoya-Pflanzen werden von der ASPCA als sicher eingestuft. Das ist ein weiterer guter Grund, sich eine Hoya zuzulegen!

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Ganz gleich, ob du deine Hoyas von Anfang an groß magst oder ob du sie von winzigen Babypflanzen zu ausgewachsenen PLNTS heranwachsen lassen möchtest – wir haben die Richtige für dich!

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