Zamioculcas (Glücksfeder) richtig pflegen

Glücksfeder (Zamioculcas)

Die Zamioculcas ist ein absolutes Muss für alle PLNTSeltern. Sie hat ein sehr klassisches Aussehen, mit dicken glänzenden Blättern und ist fast unmöglich zu töten. Perfekt für unsere angehenden PLNTSeltern zum Beispiel! Sie hat das Herz vieler Pflanzenzüchter gestohlen, was wir absolut verstehen! Sie wird auch Glücksfeder genannt und mal ehrlich: wer kann da schon widerstehen?

Informationen über die Glücksfeder

Die Zamioculcas ist eine tropische Pflanze, die in Ostafrika heimisch ist. Sie hat viele Spitznamen, aber vielleicht hast du schon von den Namen „ZZ-Pflanze“ oder „Zanzibar Gem“ gehört. Sie ist leicht zu pflegen und ein echter Luftreiniger. Wenn du dich besonders gut um sie kümmerst, kann sie sogar blühen. Das liegt daran, dass sie zur Familie der Araceae gehört. Dies ist eine sehr große Familie, von der derzeit etwa 3750 Arten bekannt sind! Diese Arten werden auch als 'Aroiden' bezeichnet.

Glücksfeder Vielfalt

Von den Glücksfedern gibt es mehrere Arten. Die bekannteste ist jedoch die Zamioculcas Zamiifolia. Sie ist auch als ZZ-Pflanze bekannt ist. Sie hat lange Zweige, die von schmalen, spitzen Blättern bedeckt sind. Diese Blätter sehen sehr glänzend aus und fühlen sich dick an. Die Farbe der neuen Blätter ist eher hell Limonengrün, aber wenn die Blätter reifer werden, werden sie smaragdgrün. Daher kommt auch ein anderer Spitzname der Pflanze: „Smaragdpalme". Ihre Blätter können sogar 40-60 Zentimeter lang werden!

Eine andere Sorte ist die „Raven ZZ plant“. Sie sieht fast genauso aus wie die normale ZZ-Pflanze, aber ihre Blätter sind viel dunkler gefärbt, fast schwarz. Daher rührt auch ihr Name 'Raven'.

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Glücksfeder Pflege

Die ZZ-Pflanze ist echt einfach, wenn es um ihre Pflege geht. Sie mag besonders gerne eine gut durchlässige, luftige Erdmischung. Unser Aroids-Erdmischset deckt alle ihre Ansprüche an Erde. Sie hat sehr dicke und kräftige Wurzeln, deshalb ist es wichtig, ihre Wurzeln regelmäßig zu kontrollieren. Denn wenn der Wurzelballen deiner Zamioculcas erstmal zu fest wird, das heißt der Topf eigentlich zu klein für sie geworden ist und der ganze Topf durchwurzelt ist, wirst du sie nicht mehr so leicht aus ihrem Topf herausbekommen. Ihre Wurzeln sind nämlich so stark, dass sie den Topf durchbrechen können. Sie kann Trockenheit recht gut vertragen. Wenn die Luftfeuchtigkeit in deinem Zuhause also eher niedrig ist, ist die ZZ-Pflanze definitiv die perfekte Pflanze für dich.

Licht und Standort für die Glücksfeder

Sie gedeiht bei mittlerem bis hellem indirektem Licht, kommt aber auch mit wenig indirektem Licht gut zurecht. Solange du helles, direktes Licht vermeidest, ist sie, wie die meisten Pflanzen, zufrieden. Es sollte nicht schwer sein, einen geeigneten Platz für sie zu finden.

Gießen

Die Zamioculcas braucht nicht viel Wasser, einmal alle 2-3 Wochen, je nachdem, wie viel Licht sie bekommt. Das liegt daran, dass sie das Wasser in ihrem Stamm und ihren Wurzeln speichert. Wenn sie gelbe Blätter bekommt, liegt das in 99 % der Fälle an einer Überwässerung. Gieß sie also nur, wenn die Erde fast völlig trocken ist. Wegen ihrer dicken Wurzeln ist es ratsam, sie von unten zu gießen, damit sie das gesamte Wasser, das sie braucht, mit ihren Wurzeln aufnehmen kann. Lass sie aber nicht zu lang „baden“, da sonst das Risiko für Wurzelfäule steigt.

Dünger

Diese starke, klassische Pflanze braucht nicht viel. Du kannst ihr im Sommer einmal im Monat PLNTSnutrition geben und im Winter braucht sie gar keinen Dünger. Im Winter genießen die meisten Pflanzen ihre Ruhezeit, auch die Zamioculcas wächst in dieser Zeit viel langsamer.

Vermehrung der Glücksfeder

Du kannst die Glücksfeder entweder durch einen 'Blattschnitt' oder durch einen 'Stammschnitt' vermehren. Der Blattschnitt wird am besten so nah wie möglich am Stamm vorgenommen. Nachdem du das Blatt abgeschnitten hast (desinfiziere immer alle Werkzeuge, bevor du Stecklinge nimmst!), steckst du es 1-2 Zentimeter tief in Anzuchterde. Stecke die Schnittkante des Blattes in die Erde. Halte die Erde feucht und innerhalb von zwei Monaten solltest du neues Wachstum sehen.

Ein Stängelschnitt wird am Anfang des Stängels genommen, die unteren Blätter, falls vorhanden, werden entfernt, und die Schnittkante wird in Wasser gestellt. Aus dem Stängel wachsen dann neue Wurzeln. Sobald die Wurzeln lang genug sind, kannst du sie in Erde umtopfen. Achte darauf, die Erde anfangs feucht zu halten, da die Wurzeln an das Leben im Wasser gewöhnt sind.

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Schädlinge

Wegen ihrer dicken, glänzenden Blätter wagen es die meisten Schädlinge nicht einmal, sich ihr zu nähern. Insgesamt ist sie also eine sehr gesunde und kräftige Pflanze. Die Wolllaus könnte es zwar versuchen, hat aber nur eine sehr geringe Chance auf Erfolg. Hast du Schädlinge an deiner Pflanze entdeckt? Besuche unsere PLNTSdoctor Seite für eine korrekte Diagnose und Behandlung.

Sind Zamioculcas giftig?

Die Glücksfeder ist in der Tat giftig, wenn sie verschluckt wird, daher ist es am besten, sie von deinen Haustieren und Kindern fernzuhalten. Es ist auch ratsam, sich nach dem Umgang mit ihr die Hände zu waschen, um Hautreizungen zu vermeiden.

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