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Das ABC der Pflanzenpflege

The ABC of plant care

Alles beginnt mit dem Boden
Der erste Schritt zu einem gesunden Pflanzenleben ist das Substrat. Idealerweise besteht es zu gleichen Teilen aus Torfmoos, Vermiculit/Perlit und Kompost. Wenn eine gesunde Basis aufgebaut ist, wird der Rest viel einfacher.
Alles, was du über’s Gießen wissen musst

Die meisten Pflanzenbesitzer befürchten, dass sie ihre Zimmerpflanze nicht ausreichend gießen, aber in der Pflanzenwelt besteht eher die Gefahr, zu überwassern! Das kann für deine Pflanzen weitaus schädlicher sein als ein leicht trockener Boden.

Hier hilft am besten der gute alte Gewichtstest. Nimm den Behälter der Pflanze in die Hand und fühle, wie viel er wiegt. Je leichter er ist, desto mehr Wasser braucht deine Pflanze. Sofern nicht anders angegeben, ziehen die meisten Zimmerpflanzen es vor, leicht trocken als durchnässt zu sein.

Während der Wintermonate muss eine Pflanze normalerweise nur einige Male im Monat gegossen werden. Wenn du einen Untersetzer unter den Behälter der Topfpflanze stellst, kannst du das überschüssige Wasser leicht auffangen und unnötiges Chaos vermeiden.

Der Kauf einer einfachen Sprühflasche (diese sind fast überall günstig erhältlich) ist ebenfalls hilfreich, um eine Überwässerung zu vermeiden. Ein leichtes Sprühen ein- oder zweimal täglich wirkt sich im Allgemeinen positiv auf die Gesundheit deiner Zimmerpflanze aus. Denk daran, dass wir versuchen, die natürliche Umgebung für diese Pflanzen zu duplizieren, und dies erfordert Feuchtigkeit und Nebel. Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Die richtige Temperatur

Versuche, deine Pflanzen in einer warmen Umgebung mit ausreichender Luftzirkulation zu halten und drehe sie regelmäßig. So stellst du ein gleichmäßiges Wachstum sicher. Halte sie während der Wintermonate von kalten Zugbereichen im Haus fern. Je wärmer es für Zimmerpflanzen ist, desto glücklicher sind sie. Versuche also bei der Platzierung aufzupassen.

Der Luftstrom ist das dritte Element, das für ein gesundes Pflanzenwachstum entscheidend ist. Stehende Luft kann eine Vielzahl von Beschwerden bei deiner Zimmerpflanze verursachen, wie etwa Staub, der die Blätter “verstopft”. Damit deine Zimmerpflanzen gesund bleiben, solltest du die Blätter der Pflanze regelmäßig und vorsichtig abstauben, damit sie tief durchatmen können.

Nachdem du die Grundlagen nun beherrschst, besteht die nächste Herausforderung darin, die häufigsten Fehler zu vermeiden. Denk daran, nicht nur Neulinge haben damit zu kämpfen. Viele erfahrene Pflanzenbesitzer können eine Auffrischung gebrauchen, um schlechte Angewohnheiten zu vermeiden.

Düngungszeit

Obwohl Pflanzen Photosynthese durchführen, um den Zucker zu produzieren, den sie zum Überleben benötigen, gibt es eine direktere Form der Ernährung, um das Potenzial von Zimmerpflanzen zu maximieren. Durch die Bereitstellung von Düngemitteln für ihre Zimmerpflanzen bleibt diese glücklich und gesund.

Geben Sie die richtige Menge Licht

Licht ist bei Zimmerpflanzen genauso wichtig wie Wasser! Die erforderliche Lichtmenge variiert je nach Art: Zimmerpflanzen benötigen normalerweise viel Licht (sechs oder mehr Stunden pro Tag), mittleres Licht (vier bis sechs Stunden pro Tag) oder wenig Licht (weniger als drei Stunden pro Tag). Pflanzen benötigen entweder helles oder direktes Licht (Sonnenlicht von einem nach Süden ausgerichteten Fenster), indirektes oder gefiltertes Licht (Sonnenlicht durch einen Vorhang oder Licht von einer Glühbirne).

Wenn Pflanzen nicht das Licht bekommen, das sie brauchen, sterben sie nicht unbedingt, aber sie hören auf zu wachsen und sehen möglicherweise ungesund aus. Konsultieren Sie im Zweifelsfall immer das Etikett. Wenn dort „volle Sonne“ steht, platzieren Sie die Pflanze dort, wo sie all diese Strahlen aufnehmen kann. Wenn das Etikett „helles indirektes Licht“ fordert, bedeutet dies „Platzieren Sie Ihre Pflanzen dort, wo sie den Himmel sehen können“. In diesen Fällen bedeutet ein offener Himmel eine gesunde Pflanze.

Was tun, wenn Ihre Anlage…

What to do if your plant has got

Blattflecken

Hast du braune Flecken auf den Blättern deiner Pflanze entdeckt? Das kann aus vielen verschiedenen Gründen vorkommen, doch oft hat es etwas mit deinem Gießverhalten zu tun. Andere mögliche Übeltäter sind Schädlinge oder (andere) Krankheiten.

Braune Blattflecken

Zu viel oder zu wenig Gießen sind die häufigsten Verursacher brauner Flecken auf den Blättern deiner Zimmerpflanzen. Dunkle braune Flecken, die auf dem gesamten Blatt verteilt sind, sind oft ein Zeichen für zu viel Wasser.
Wenn du jedoch deiner Pflanze zu wenig Wasser gibst, sind die Blattflecken oft gelb oder ein etwas helleres braun. Wenn du deiner Zimmerpflanze zu wenig Wasser gibst, wirft sie oft, clever wie sie ist, einige ihrer Blätter ab, um Energie zu sparen und Wasser zu konservieren!

Du kannst überprüfen, ob deine Pflanze Wasser benötigt, indem du deinen Finger tief in das Substrat steckst. Ist dein Finger sauber geblieben? Dann ist es definitiv an der Zeit zu gießen! Wenn die Erde um deinen Finger herum noch feucht ist, geht es der Pflanze noch gut und sie hat noch keinen Durst.

Braune Blattspitzen

Bemerkst du bräunliche, verbrannte Flecken oder braune Spitzen an den Blättern deiner Pflanze und sie steht nah an einem sonnigen Fenster? Dann steht deine Pflanze vermutlich zu nah an direktem Sonnenlicht. Genau wie wir können Pflanzen tatsächlich einen Sonnenbrand bekommen, wenn sie zu viel Zeit in der Sonne verbringen! Die verbrannten Blätter trocknen aus, verbrennen und ändern ihre Farbe. Gib deiner Pflanze einen neuen Standort mit etwas weniger direktem Sonnenlicht und gib ihr etwas Zeit, sich an ihren neuen Platz zu gewöhnen. Denk dran, dass die knusprigen braunen Blätter sich nicht erholen werden und wieder grün werden, deshalb ist es am besten, diese Ränder abzuschneiden oder gleich das ganze Blatt.

Siehst du braune, trockene Blattspitzen, aber die Sonne ist nicht in Sicht? Braune Flecken können auch durch niedrige Luftfeuchtigkeit verursacht werden, zum Beispiel wenn die Heizung im Winter an ist und deine Wohnung mit warmer, trockener Luft füllt. Wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, werden die Spitzen oder Ränder der Blätter braun, rollen sich ein und fallen schließlich ab.
Am einfachsten kannst du die Luftfeuchtigkeit erhöhen, indem du deine grünen Mitbewohner immer mal wieder mit Wasser aus einer Sprühflasche besprühst. Wusstest du, dass es auch hilft, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, wenn du deine Pflanzen gruppenweise zusammenstellst? Zum Glück ist Social Distancing nichts, worum sich deine Pflanzen sorgen müssen!

Pflanzenkrankheiten und Schädlinge

Bemerkst du graue oder weiße Flecken auf den Blättern deiner Pflanze? Dann hast du vermutlich ein Problem mit Pilz- oder Viruskrankheiten oder Schädlingen, wie z.B. Blattläusen, Spinnmilben, Wollläusen oder Thripse.

Viruskrankheiten werden oft von parasitären Insekten verursacht, die deiner Pflanze Nährstoffe stehlen, wodurch deine Pflanze geschwächt wird. Dieser Nährstoffmangel macht deine Pflanze nicht nur ein wenig hangry, sondern auch krank. Das Ergebnis: kleine Flecken oder Punkte erscheinen auf den Blättern deiner Pflanze und werden langsam immer größer, bis das gesamte Blatt seine Farbe verändert und stirbt.

Sieh dir auch unsere anderen PLNTSdoktor-Artikel an, um die Schädlinge an deinen Pflanzen zu identifizieren und zu bekämpfen.

Blattläuse

Was sind Blattläuse?

Blattläuse sind kleine, birnenförmige Insekten, die zur Familie der Aphidoidea gehören. Bei ihnen handelt es sich um kleine, saugende Insekten, die in allen möglichen verschiedenen Farben vorkommen können. Sie schädigen deine Pflanzen, indem sie den Saft aus den Blättern, Stielen und Wurzeln der Pflanze saugen. Blattläuse vermehren sich schnell und gehen schnell von einer Pflanze zur nächsten über, wodurch sie leider schnell zu einer echt hartnäckigen Schädlingsart macht. Aber keine Sorge: Blattläuse sind tatsächlich relativ leicht unter Kontrolle zu bringen.

Wie sehen Blattläuse auf Pflanzen aus?

Blattläuse auf Zimmerpflanzen sind am häufigsten tatsächlich grün, doch sie können auch in lila, weiß, grau und schwarz vorkommen. Sie sind normalerweise zwischen 5 und 7 mm lang und finden sich normalerweise auf der Unterseite (neuer) Blätter, wo sie oft gruppenweise zusammenhocken. Doch sie können sich auch an zarte, neue Stiele heften.

Wenn du glaubst, dass deine Pflanze von Blattläusen befallen ist, solltest du auf jeden Fall die Unterseiten der Blätter deiner Pflanze checken, denn Blattläuse verstecken sich unglaublich gern darunter! Oft sind sie in Gruppen auf frischen Pflanzenteilen zu finden, wie z.B. jungen Stielen und neuen Blättern.

Wie schaden Blattläuse deinen Pflanzen?

Blattläuse stechen in den Stiel und saugen den Phloemsaft, der reich an Nährstoffen ist, aus der Pflanze. Dieser Phloemsaft enthält jede Menge Zucker, Vitamine und Mineralien. Ein absolutes Festmahl für die Blattlaus, aber für diene Pflanze ist das natürlich nicht so gut, denn sie benötigt diese Nährstoffe selbst. Blattläuse lieben besonders junge Blätter, die noch im Wachstum sind. Wenn deine Pflanze stark befallen ist, rollen sich die Blätter deiner Pflanzen ein, werden welk oder gelb.

Nachdem sie ihr Festmahl genossen haben, müssen Blattläuse all den Pflanzensaft, den sie konsumiert haben, sozusagen wieder „auspinkeln“. Das tun sie, indem eine zuckrige Flüssigkeit absondern, die Honigtau genannt wird. Ein anderer Name dafür ist Meltau, nicht zu verwechseln mit Mehltau! Diese klebrige Flüssigkeit ist reich an Zucker und zieht Ameisen. Schwebfliegen und parasitäre Wespen an. Zum Glück bekommst du vermutlich eher keine Probleme mit diesen Insekten, wenn deine Zimmerpflanzen befallen sind. Doch Honigtau kann auch das Wachstum von Pilzen begünstigen. Das ist natürlich etwas, was du lieber vermeiden solltest, denn Pilze können das Wachstum der Pflanze hindern. Zum Glück ist es relativ einfach, Blattläuse unter Kontrolle zu bekommen und kann auf komplett natürlichem Weg stattfinden!

Wie wirst du Blattläuse an deinen Zimmerpflanzen los?

Wenn du Blattläuse an deinen Zimmerpflanzen entdeckst, wird es Zeit zu handeln. Ein guter, natürlicher Weg, Blattläuse zu kontrollieren, ist es, ihre natürlichen Feinde zu nähren und pflegen. Einfach, effektiv und umweltfreundlich.

Wusstest du zum Beispiel, dass Marienkäfer natürliche Feinde von Blattläusen sind? Sowohl ausgewachsene Marienkäfer als auch Marienkäferlarven (Baby-Marienkäfer) fressen Blattläuse. Marienkäferlarven wollen jedoch nur eins: ein ausgewachsener Marienkäfer werden. Und damit sie dieses Ziel erreichen können, müssen sie viel fressen. Die Larven haben einen unersättlichen Appetit und lieben Blattläuse einfach! Das Ergebnis? Glücklicher Marienkäfer, glückliche Pflanze!

Echter Mehltau

Siehst du pulverartige Flecken auf den Blättern deiner Pflanze? Dann handelt es sich vermutlich um die Pilzkrankheit Echter Mehltau. Unten erklären wir dir was Echter Mehltau genau ist und wie du den Echten Mehltau wieder loswirst.

Was ist Echter Mehltau?

Echter Mehltau (Erysiphales) ist eine Pilzkrankheit, die alle Pflanzen befallen kann. Mehltau beginnt zuerst als kleine, pulverartige, weiße Flecken, die normalerweise auf den oberen Teilen der Blätter auftreten. Er stiehlt der Pflanze Nährstoffe, wodurch sie geschwächt wird.

Aufgrund der weißen Farbe der pulverartigen Flecken wird der Echte Mehltau zum Teil auch als “weißer Schimmel” bezeichnet. Mehltau produziert Sporen, die ein Netzwerk feiner weißer Fäden in und auf den Blättern deiner geliebten Pflanze formen. Das kann dazu führen, dass die betroffenen Blätter gelb oder braun werden und schließlich absterben.

Wie man Echten Mehltau verhindert

Wie andere Schimmelarten wird auch Echter Mehltau oft durch schlechte Luftzirkulation hervorgerufen und gedeiht am besten in warmer, feuchter Umgebung. Um Echten Mehltau zu verhindern, empfehlen wir, deine Pflanzen lieber morgens als abends zu gießen, damit deine Pflanzen über Tag trocknen können. Pass auf, dass das Substrat gute Drainagemöglichkeiten hat.

Um diese frustrierende Pilzkrankheit fernzuhalten, ist es auch wichtig, die Luftzirkulation in deinem Zuhause zu verbessern. Öffne regelmäßig ein Fenster, um frische Luft hereinzulassen. Und weißt du was? Luftreinigende Pflanzen sind auch großartige natürliche Luftwäscher – klingt nach einer super Entschuldigung, noch mehr PLNTS zu kaufen, oder? Du solltest nur darauf achten, die Pflanzen nicht zu nah aneinander zu stellen, damit eine Luftzirkulation gegeben sein kann.

Wächst der weiße Schimmel auf der Unterseite der Blätter deiner Pflanze? In diesem Fall hast du es vermutlich eher mit Falschem Mehltau zu tun.

Bekämpfung des Echten Mehltaus

Um zu verhindern, dass der Echte Mehltau sich weiter ausbreitet, ist es wichtig, die braunen, stark befallenen Blätter zu entfernen. Du solltest deine Pflanze außerdem sofort isolieren. Das verhindert die Ausbreitung des Mehltaus auf deine anderen Zimmerpflanzen.

Der einfachste und günstigste Weg, Mehltau loszuwerden, ist einer, für den du vermutlich sogar alles, was du brauchst, im Haus hast. Mehltau lässt sich effizient kontrollieren mit… Milch! Milch enthält Proteine, die Mehltau nicht mag. Mische 40 Teile Milch mit 60 Teilen Wasser und sprühe die mit Mehltau infizierten Blätter deiner Pflanze(n) damit ein. Wiederhole diese Milchbehandlung, bis die Blätter deiner Pflanze wieder gesund aussehen und der Mehltau verschwunden ist. Du schaffst das!

Fallende Blätter

Dies ist ein etwas schwierigeres Thema. Wenn die Blätter deiner Pflanze abfallen, kann das ein Zeichen dafür sein, dass du entweder zu viel oder zu wenig gießt. Doch es wird noch komplizierter, denn es gibt noch andere Gründe, warum deine Pflanze ihre Blätter verlieren könnte, zum Beispiel Pflanzenkrankheiten und zu wenig – oder zu viel – Sonne.

Zum Glück bedeutet es nicht automatisch, dass deine Pflanze nicht überleben wird, nur weil sie mal ein paar ihrer Blätter abwirft. Unsere Tipps unten helfen dir dabei, deine Pflanze wieder aufzupäppeln!

Blattabwurf wegen zu viel oder zu wenig Sonne

Dem Sonnenlicht ausgesetzt zu sein beeinflusst nicht nur unsere Stimmung, sondern es kann auch die Stimmung deiner Pflanzen beeinflussen. Pflanzen verarbeiten Sonnenlicht zu Energie. Wenn es deiner Pflanze also an Sonnenlicht mangelt, kann dies dazu führen, dass sie sich etwas traurig fühlt und ihre gesunde Farbe verliert. Die Blätter werden heller grünlich oder blass und deine Pflanze hört vielleicht sogar auf zu wachsen. Sieht deine Pflanze etwas blass aus? Sie wird sich wieder fangen, wenn du sie an einen etwas sonnigeren Ort stellst!

Wenn eine Pflanze jedoch zu viel Sonne ausgesetzt ist, können Blattverbrennungen oder Sonnenbrand auftreten. Genau wie unsere Haut trocknen dann die Blätter deiner Pflanze aus und verändern ihre Farbe. Dann wirft deine Pflanze letzten Endes ihre betroffenen gelben Blätter ab. Siehst du braune Flecken oder hat deine Pflanze ausgetrocknete, „papierartige“ Blattspitzen? Wenn ja, solltest du vielleicht deine Pflanze etwas weiter vom Fenster und außer Reichweite der direkten Strahlen der hellen Sonne wegstellen.

Blattabwurf wegen zu viel oder zu wenig Wasser

Wenn deine Pflanze zu wenig Wasser bekommt, wird sie geschwächt. Ihre Blätter werden gelb und sie hört auf zu wachsen. Schlussendlich fängt sie an, ihre Blätter abzuwerfen. Wenn die obere Schicht des Substrat trocknen aussieht, solltest du dennoch nicht sofort zur Gießkanne greifen. Manchmal sieht es nur so aus, als wäre deine Pflanze durstig, auch wenn sie es gar nicht ist. Wenn du ihr mehr Wasser gibst, machst du es dann vielleicht sogar schlimmer, weil zu viel Wasser dazu führen kann, dass die Wurzeln verfaulen.

Stecke einfach deinen Zeigefinger tief in die Erde, um herauszufinden, wie durstig deine Pflanze wirklich ist. Wenn das Substrat um deine Fingerspitze herum feucht ist, kannst du dich entspannt zurücklehnen, denn dann ist es noch nicht notwendig, deine Pflanze zu gießen. Ist die Erde richtig nass? Dann solltest du vorsichtig die Pflanze aus dem Topf entfernen, das überschüssige Wasser weggießen und darauf achten, dass du deine Pflanze in einen Topf mit Drainageloch umtopfst.
Wenn dein Finger sauber bleibt und die Erde sich trocken anfühlt, ist es definitiv Zeit für etwas zu trinken!

Blattabwurf wegen Schädlingen

Blattabwurf kann auch ein Zeichen dafür sein, dass deine Pflanzen Schädlinge haben. Blattläuse, Spinnmilben, Thripse und Schmierläuse sind hinterhältige Schädlinge, die deiner geliebten Pflanze wichtige Nährstoffe stehlen. Aufgrund des Nährstoffmangels wird deine Pflanze dann krank und ihre Blätter rollen sich ein, werden gelb oder braun und fallen letztendlich ab. Wenn du also bemerkst, dass deine Pflanze ihre Blätter abwirft, solltest du immer genau prüfen, ob du kleine Käfer im Substrat oder unter den Blättern deiner Zimmerpflanze entdecken kannst. In unseren anderen PLNTSdoktor-Artikeln erklären wir dir, wie du diese lästigen Schädlinge an deinen Pflanzen identifizieren und loswerden kannst.

Du solltest immer alle abgefallenen Blätter entfernen, denn diese trockenen und verkümmerten Blätter sind ein Fest für bestimmte Schädlinge. Wenn du die infizierten Blätter nicht entfernst, ziehst du nur noch mehr dieser kleinen Krankmacher an.

Bettelt deine Pflanze nach etwas zusätzlichem Futter? Vielleicht benötigt sie etwas Dünger! Wir haben auch etwas Pflanzennahrung im Sortiment. Damit erhält deine Pflanze eine gute Unterstützung und sie wird glänzen wie nie zuvor!

Denk daran..

Jede Pflanze ist einzigartig, bevor du also deiner Pflanze etwas mehr Wasser gibst oder sie auf Diät stellst, solltest du immer die spezifischen Bedürfnisse deiner Pflanze nachschlagen. Prüfe das Label an deiner Pflanze oder sieh auf unserer Webseite nach. In der Produktbeschreibung

Gelbe Blätter

Bemerkst du ganz plötzlich gelbe Blätter an deiner grünen Schönheit? Gelbe Blätter können verschiedene Dinge bedeuten, zum Beispiel Nährstoffmangel, Über- oder Unterwässerung, zu viel oder zu wenig Licht oder auch einen Schädlingsbefall. Aber keine Sorge, unser PLNTSdoctor hilft dir bei der Diagnose, was mit deiner Pflanze los ist, damit du ihr helfen und sie wieder aufpäppeln kannst!

Warum werden Pflanzenblätter gelb?

Vergilbende Blätter an deiner geliebten Zimmerpflanze können auf mehrere verschiedene Ursachen zurückgeführt werden. Du kannst also nicht unbedingt immer sofort sagen, was los ist. Aber du musst nicht immer sofort vom Schlimmsten ausgehen: Ein gelbes Blatt hier und da ist ganz normal und einfach ein Teil des Lebens. Einige Pflanzen, wie z.B. die Alocasia, werfen regelmäßig ein altes Blatt ab, wenn sie ein neues hervorbringen. Indem sie das tut, sorgt die Pflanze tatsächlich selbst für neue Energie, damit sie gesund bleiben kann – ziemlich cool, oder?

Gelegentlich mal ein gelbes Blatt ist also nichts, was dir Sorgen machen muss. Aber wenn du mehrere gelbe Blätter auf einmal siehst, dann ist deine Pflanze vermutlich doch nicht ganz so glücklich.

Gelbe Blätter wegen Über- oder Unterwässerung

Wenn die Blätter deiner Zimmerpflanze gelb werden, ist der Übeltäter oft Unter- oder Überwässerung. Deine Zimmerpflanzen zu gießen hilft ihnen dabei, mithilfe von Photosynthese Energie zu gewinnen, wenn du ihr also zu wenig Wasser gibst, fehlt der Pflanze Energie und sie wird geschwächt. Sie hört auf zu wachsen und wirft ihre Blätter ab, um Wasser zu sparen. Bevor die Blätter abfallen, verwelken sie und werden gelb.
Wenn du jedoch deine Pflanze zu viel gießt, kann sie das überschüssige Wasser nicht loswerden. Die Konsequenz daraus ist, dass die Wurzeln „ertrinken“ und zu faulen beginnen. Das führt dann ebenfalls zu verfärbten gelben (oder braunen) Blättern.

Du willst prüfen, ob deine Pflanze durstig ist oder noch zufrieden? Dann solltest du immer über die oberste Schicht Erde hinaus sehen! Manchmal wirkt die Erde nur trocken, obwohl die Pflanze in Wahrheit nasse Füße hat. Hebe die Pflanze vorsichtig aus ihrem Topf, um festzustellen, ob sie tatsächlich in einem mit Wasser gefüllten Untersetzer sitzt.

Der sogenannte „Fingertest“ ist eine schnelle und leichte Methode, um herauszufinden, ob du deine Pflanzen zu viel oder zu wenig gießt. Stecke einfach deinen Zeigefinger tief in die Erde, um zu sehen, ob du deine Pflanze gießen solltest oder nicht. Wenn die Erde um deinen Finger feucht ist, gieße lieber noch nicht. Wenn dein Finger recht sauber bleibt und die Erde sich trocken anfühlt, benötigt die Pflanze Wasser. Pass auf, dass du ihr nicht zu viel Wasser auf einmal gibst!

Denk daran: alle PLNTS sind einzigartig, bevor du sie also auf eine strikte Diät setzt oder ihr ein bisschen zusätzliches Wasser verpasst, solltest du immer die speziellen Vorlieben deiner Pflanze nachschlagen. Prüfe das Label an deiner Pflanze oder suche deine Pflanze über die Suchleiste auf unserer Webseite, um herauszufinden, wie viel Wasser sie benötigt.

Gelbe Blätter aufgrund von zu viel Sonne oder zu wenig Licht

Zu wenig Sonnenlicht kann auch dafür sorgen, dass deine Pflanze an Farbe verliert. Wie auch wir beginnen unsere Pflanzen etwas blass auszusehen, wenn sie kaum das Sonnenlicht zu Gesicht bekommen. Wenn du bemerkst, dass die Blätter deiner Pflanze verblassen, aber du sicher bist, dass sie nicht zu viel oder zu wenig Wasser bekommst, versuch doch mal, sie etwas näher ans Fenster zu stellen, damit sie ein wenig zusätzliches Licht bekommt. Dann sieht sie sicher besser aus und erhält eine gesunde grüne Farbe.

Ist deine Pflanze viel Sonne ausgesetzt, aber ihre Blätter werden gelb? Dann hat sie vermutlich einen Sonnenbrand.
Zu viel direkte Sonne auf den Blättern deiner Pflanze kann braune Stellen auf Teilen der Blätter und braune Ränder an den Blattspitzen verursachen. Die beschädigten, verbrannten Blätter trocknen aus, werden gelb und fallen schließlich ab. Versuch, deine Pflanze an einen neuen Standort zu stellen, außerhalb der direkten Reichweite der Sonnenstrahlen.

Gelbe Blätter aufgrund von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten

Vergilbende Blätter an Zimmerpflanzen können auch von einem Virus, Schädlingen oder anderen Krankheiten verursacht werden. Spinnmilben, Blattläuse, Schmierläuse und Thripse sind kleine Pflanzenparasiten, die deine Pflanze durch Nährstoffentzug schädigen. Sie stehlen Nährstoffe von deiner Pflanze, schwächen sie und verursachen so Schäden. Das Ergebnis davon ist, dass die Blätter gelb werden und sich nach oben rollen. Schlussendlich fallen die geschädigten Blätter ab. Wenn du kleine Insekten bemerkst, die um deine Pflanze herumfliegen, solltest du die befallene Pflanze immer isolieren.

Sieh dir unsere anderen PLNTSDoctor-Artikel an, um die Schädlinge an deinen Pflanzen zu identifizieren und zu bekämpfen.

Gelbe Blätter aufgrund von Nährstoffmangel

Selbst wenn deine Pflanze keine Pflanzenkrankheiten hat, kann sie dennoch immer mal ein paar zusätzliche Vitamine gebrauchen. Wir empfehlen dir, deine PLNTS regelmäßig etwas zusätzlich zu düngen. Dieses Pflanzenfutter verhilft dir nicht nur zu einer starken und gesunden Pflanze, sondern lässt auch ihre Blätter wieder glänzen!

Kleine Fliegen

Wenn kleine, schwarze Insekten um deine Pflanzen herumfliegen, handelt es sich vermutlich um Pilzmücken. Unten kannst du lesen, was Pilzmücken sind, und noch viel wichtiger, wie du diese Mücken aus deinen Zimmerpflanzen wieder loswirst.

Was sind Pilzmücken?

Pilzmücken – auch Trauermücken oder Trauerfliegen genannt – sind kleine, gräulicih-schwarze Fliegen mit langen Flügeln, die du oft siehst, wie sie um deine Zimmerpflanzen herumfliegen. Ausgewachsene Mücken legen ihre Eier (und zwar jede Menge davon auf einmal!) in die oberste Schicht der feuchten Erde deiner Pflanzen. Die Pilzmückenlarven fressen die Haarwurzeln deiner Pflanzen und vermehren sich extrem schnell. Das bedeutet, dass du innerhalb kürzester Zeit nicht nur eine, sondern viele Mücken hast, die deine geliebten Pflanzen terrorisieren.

Wie man Pilzmücken identifiziert

Pilzmücken sehen den Fruchtfliegen sehr ähnlich, doch die Pilzmücken haben eine etwas deutlichere schwarze Farbe und sind – im Gegensatz zu Fruchtfliegen – nicht an den überreifen Bananen in deiner Obstschale interessiert, sondern fühlen sich von deinen geliebten Pflanzen angezogen. Pilzmücken sind am aktivsten zum Frühlingsanfang und am Ende des Sommers und lieben feuchte, klamme Erde.

Du siehst Pilzmücken um deine Pflanzen herumfliegen, insbesondere um die obere Schicht Erde herum. Pilzmücken sind nicht gerade einfach loszuwerden, doch die Tipps unten helfen dir dabei, mit ihnen umzugehen – und zu verhindern, dass diese nervigen Trauermücken zurückkommen!

So wirst du Pilzmücken in Zimmerpflanzen los

Wenn du bemerkst, dass eine deiner Pflanzen von Trauermücken befallen ist, solltest du die infizierte Pflanze isolieren, damit die Mücken sich nicht auf andere deiner grünen Freunde ausbreiten.

Obwohl eine ausgewachsene Pilzmücke nur 1 bis 2 Tage lang lebt, vermehren sich Pilzmücken extrem schnell. Weibliche Pilzmücken legen über 200 Eier auf einmal, was bedeutet, dass diese winzigen Trauerfliegen binnen kürzester Zeit zu einem echt hartnäckigen Problem werden können. Wie wird man die Pilzmücken in Zimmerpflanzen also los?

1. Dehydriere deine Pflanze

Pilzmücken werden von feuchter Erde angezogen, es ist also wichtig, diene Pflanzen niemals zu viel zu gießen. Wir empfehlen dir, einen Topf mit Drainageloch zu wählen, sodass überschüssiges Wasser aus dem Topf abfließen kann, was noch dazu die Pflanze vor Wurzelfäule schützt.

Hast du bereits Pilzmücken entdeckt, die um deine Pflanze(n) herumfliegen? Hör auf, die infizierte Pflanze zu gießen, damit die Erde austrocknen kann. Mückenlarven benötigen Feuchtigkeit, um zu überleben, in trockener Erde sterben sie also. Außerdem schreckt trockene Erde die ausgewachsenen Pilzmücken davon ab, ihre Eier abzulegen. Sobald die Erde ausgetrocknet ist, empfehlen wir dir, diese zu tauschen. Säubere die Wurzeln (und den Topf!) sorgfältig und verwöhne deine Pflanze mit neuer, sauberer Pflanzerde.

2. Streue Sand oben auf die Erde

Verstreue eine Schicht weißen Sand (zum Beispiel Spielsand) oben auf die Erde deiner Pflanze. Diese Sandschicht ist für die Pilzmücken unattraktiv und verhindert, dass sie ihre Eier ablegen. Die Schicht weißen Sandes nimmt den Larven außerdem ihre nährstoffreiche feuchte Erde. Du solltest allerdings diese Schicht weißen Sandes auf alle deine Pflanzen streuen. Denn wenn du das nicht tust, verlagerst du das Problem vermutlich nur von einer Pflanze auf die nächste.

3. Verwende Nematoden

Hast du schon alles oben stehende versucht, aber deine Pflanzen werden immer noch von Pilzmücken terrorisiert? Dann kauf doch Nematoden gegen Pilzmücken.

Nematoden gegen Pilzmücken

Nützliche Nematoden (Steinernema feltiae) sind mikroskopisch kleine wurmartige Parasiten, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Nematoden sind die natürlichen Feinde von Pilzmücken und suchen und töten Pilzmückenlarven in der Erde. Je nach Stärke des Pilzmückenbefalls kannst du die Pilzmücken mit Einsatz von Nematoden innerhalb weniger Tage (leichter Befall) bis zu 2-3 Wochen (starker, hartnäckiger Befall) loswerden.

Zuerst solltest du die Pflanzerde deiner Zimmerpflanzen leicht befeuchten. Dann löst du die Nematoden in Wasser auf und gießt diese Mischung auf die feuchte Pflanzerde. Halte die Erde feucht. Wenn keine Mücken mehr übrig sind, sterben auch die nützlichen Nematen ab.

Nützliche Nematoden sind für Menschen, Haustiere, Tiere und natürlich deine Pflanzen harmlos!

Schmierläuse

Was sind Schmierläuse?

Schmierläuse, auch „Wollläuse“ genannt, sind kleine weiße und flauschige Käfer, die aussehen wie winzige Baumwoll-Bälle. Wie auch die Blattlaus und andere Insekten-Schädlinge stiehlt auch die Schmierlaus wichtige Nährstoffe von deiner Pflanze, indem sie ein winziges Loch in die Blätter sticht. Dann saugt die Schmierlaus den nährstoffreichen Saft heraus, wodurch sie deiner Pflanze essenzielle Nährstoffe raubt. Dies schwächt deine Pflanze und kann dazu führen, dass sie stirbt.

Schmierläuse sind nicht besonders wählerisch und können alle möglichen Zimmerpflanzen befallen. Wenn du einen starken Schmierlausbefall hast, kann es schwierig sein, diese nervtötenden Schädlinge loszuwerden. Aber keine Sorge: Wenn du sie rechtzeitig entdeckst, kannst du Schmierläuse an deiner Zimmerpflanze effizient unter Kontrolle bekommen.

Wie sehen Schmierläuse aus?

Siehst du flauschige, wollartige weiße Dinger auf deiner Pflanze? Das sind dann vermutlich Schmierläuse! Schmierläuse werden bis zu 3-5 mm groß und können leicht mit bloßem Auge entdeckt werden. Ausgewachsene Schmierläuse sondern eine weiße, wollartige Wachsschicht ab, die sie zum Schutz nutzen, während sie den Pflanzensaft aus den Blättern aussaugen.

Die Larven der Schmierlaus sind rosa, orange oder gelb, doch sobald sie wachsen und anfangen, an deiner Pflanze zu knabbern, sondern auch diese kleinen Schmierläuse dieses weiße, wachsartige Sekret ab.

Glaubst du, dass deine Pflanze Schmierläuse haben könnte? Isoliere die infizierten Pflanzen sofort, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Wie schädigen Schmierläuse meine Pflanze?

Schmierläuse stechen kleine Löcher in die Blätter oder Stiele deiner Pflanze, damit sie den Saft aussaugen können. Dieser nährstoffreiche Saft heißt Phloemsaft und ist reich an Zucker, Vitaminen und Mineralien. Schmierläuse lieben diesen Saft, aber deine Pflanze tut das auch. Je mehr Schmierläuse Pflanzensaft aus deiner Zimmerpflanze aussaugen, desto kränker sieht deine Pflanze aus.

Nachdem die Schmierlaus ihr Mahl genossen hat, scheidet sie den Pflanzensaft wieder aus. Dieser zuckrige Insekten-„Urin“ wird Honigtau genannt. Honigtau zieht nicht nur Insekten wie z.B. Wespen und Ameisen an, sondern auch Schimmel profitiert von dieser zuckrigen Substanz. Um zu verhindern, dass deine Pflanzen auch noch Schimmel bekommen, ist es wichtig, den Schmierlausbefall zu bekämpfen.

Wie man Schmierläuse in Zimmerpflanzen loswird

Eine Möglichkeit, Wollläuse an Pflanzen loszuwerden, ist es, sie einfach mit einem Spritzer Wasser von deiner Pflanze abzuspülen. Du solltest einige Tage später noch einmal nachsehen, ob eventuell neue Läuse aus Eiern geschlüpft sind.

Eine andere sichere und effektive Art, mit Schmierläusen an deinen Zimmerpflanzen umzugehen, ist biologischer Pflanzenschutz. Ihre natürlichen Feinde zu nähren und pflegen ist ganz natürlich und ein umweltfreundlicher Weg, um Schmierläuse loszuwerden.
Florfliegenlarven sind die natürlichen Fressfeinde von Schmierläusen und haben einen unersättlichen Appetit! Sie helfen dir gern, diese unerträglichen Schmierläuse loszuwerden.

Florfliegenlarven kannst du online kaufen. Setze sie einfach auf den Blättern deiner Pflanze aus und sie erledigen den Job für dich – lass der Natur ihren Lauf!

Spinnmilben

Wass sind Spinnmilben?

Spinnmilben sind Milben, die aussehen wie winzige Spinnen. Spinnmilben sind keine echten Insekten, sondern Spinnentiere, d.h. sie sind mit den Spinnen verwandt. Die bekannteste (und nervigste!) Spinnmilbe ist die Tetranychus urticae, auch als Gemeine Spinnmilbe oder Bohnenspinnmilbe bekannt. Spinnmilben vermehren sich schnell und verursachen in kurzer Zeit viel Schaden. Wir zeigen dir, wie du diese kleinen Bastarde davon abhältst, deine Pflanzen zu infizieren und wie du zukünftige Ausbrüche verhindern kannst.

Wie sehen Spinnmilben aus und wie identifizierst du sie?

Spinnmilben sehen aus wie winzige, sich bewegende Punkte und leben auf der Unterseite von Blättern deiner Pflanzen. Sie können Netze weben, genau wie andere Spinnen, doch die Netze von Spinnmilben sind eher wie Stoff als wie Netze.

Wenn Spinnmilben Pflanzenblätter befallen, schädigen sie das Pflanzengewebe. Kleine, helle Punkte oder Tüpfelungen erscheinen auf dem Gewebe. Das verursacht Entfärbung und die Blätter deiner Pflanze werden weiß, blass oder gelb und fallen schließlich ab.

Da nicht alle Spinnmilben Netze spinnen, kann es manchmal schwierig sein, einen Befall festzustellen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur nach zarten Netzen unter den Blättern und in den Ecken an den Stielen zu suchen, sondern auch nach anderen Anzeichen Ausschau zu halten. Der beste Indikator für einen Spinnmilbenbefall sind die winzigen weißen, gelben oder bräunlichen Tupfen auf den Blättern deiner Pflanzen.

Bekämpfung von Spinnmilben

Vermutest du, dass deine Pflanze von Spinnmilben befallen ist? Isoliere die Pflanze sofort und entferne die befallenen Blätter. Dann solltest du eine sichere und natürliche, biologische Bekämpfungsmethode wählen, um diese Milben loszuwerden.

Räuber gegen Spinnmilben einzusetzen ist eine effektive und umweltfreundliche Methode zur Bekämpfung von Spinnmilben. Zum Glück haben Spinnmilben mehrere verschiedene natürliche Feinde. Diese natürlichen Feinde zur Bekämpfung von Spinnmilben sind unter anderem Marienkäfer, Raubmilben und Florfliegen. Sie alle lieben eine Portion Spinnmilben zum Abendessen!

Raubmilben und andere Insekten zur Bekämpfung von Spinnmilben an deinen Zimmerpflanzen können online gekauft werden. Lass sie einfach in den Töpfen deiner Pflanzen frei und sie erledigen den Job für dich! Die Spinnmilben-Räuber konsumieren die Spinnmilben und stellen keine Gefahr für Menschen, Haustiere oder deine Pflanzen dar.

Thripse

Was sind Thripse?

Thripse (Thysanoptera), auch Fransenflügler oder Blasenfüße genannt, sind winzige, schlanke Insekten mit borstenähnlichen Flügeln. Weil sie fliegen können, sind sie sehr mobil und können leicht überspringen und deine anderen Pflanzen befallen. Diese winzigen Fliegen ernähren sich, indem sie das Pflanzengewebe punktieren und den Inhalt der Zellen aussaugen. Thripse können prinzipiell jede deiner Pflanzen befallen. Sie lieben alle Arten von Pflanzen – je mehr, desto besser!

Wie sehen Thripse aus?

Thripse sind extrem kleine, kaum sichtbare Insekten, die oben auf den Blättern deiner Pflanzen zu finden sind. Für das bloße Auge sehen sie aus wie total winzige Punkte oder Streifen. Thripse sind nicht die einzigen Insekten, die schwarze Punkte auf den Blättern deiner Pflanzen hinterlassen, daher solltest du eine Lupe verwenden, um sicherzugehen, dass du es wirklich mit Thripsen zu tun hast.

Ausgewachsene Thripse haben einen braunen oder schwarzen Körper und sind 1-2 mm lang. Thripslarven sind orange, gelb oder grün und etwa 1 mm groß.

Wie stellt man Thripse an Pflanzen fest?

Thripse finden sich überwiegend an den Wachstumspunkten der Pflanzen, z.B. unter den Blättern, an den Trieben von Pflanzen und in Blütenknospen. Thripse “schaben” Pflanzengewebe ab, schädigen das Blatt und saugen den Saft aus. Dieser nährstoffreiche Saft ist ein richtiges Festmahl für die Thripse, doch für die Pflanze ist es alles andere als ein Fest. Die Pflanze verliert ihre Nährstoffe, was zu ästhetischen Schäden wie silbernen Flecken auf den Blättern führt. Wenn du diese unschönen silber-grauen Punkte auf den Blättern deiner Pflanze entdeckst, ist es sehr wahrscheinlich, dass deine Pflanze von Thripsen befallen ist.

Neben den optischen Schäden, die sie verursachen, können Thripse auch Pflanzen-Viren übertragen. Zum Glück sind deine Zimmerpflanzen weniger anfällig gegenüber Pflanzen-Viren, die von Thripsen übertragen werden, als beispielsweise Blumen oder Gemüsepflanzen. Doch weil Viren dafür sorgen können, dass deine Pflanzen sterben, ist es wichtig, Thripse an Pflanzen zu identifizieren und loszuwerden.

Bekämpfung von Thripsen: Wie du Thripse loswirst

Thripse sind ziemlich schwierig unter Kontrolle zu bekommen, weil sie gegen viele häufig eingesetzte Pestizide eine Immunität entwickelt haben. Thripse gedeihen am besten in niedriger Luftfeuchtigkeit, daher kann es helfen, einen Thripsbefall einzudämmen, wenn du die Luftfeuchtigkeit erhöhst und deine Pflanzen mit einer Sprühflasche einsprühst. Ein weiterer effektiver Weg, Thripse loszuwerden ist mithilfe biologischen Pflanzenschutzes. – Lass die Natur die Arbeit erledigen! Raubwanzen wie Reduvius persoatus und Raubmilben sind die bevorzugten Räuber zur Bekämpfung von Thripsen.

Raubmilben und andere Insekten zur Bekämpfung von Thripsen können online gekauft werden. Um Thripsen vorzubeugen, lass die Milben einfach im Topf deiner Pflanze frei, um die Wahrscheinlichkeit eines Thripsbefalls zu senken. Deine Pflanzen werden dir für deine liebevolle Pflege auf ewig dankbar sein!

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